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Ich liebe es, wenn man jemanden anlächelt, und es kommt ein Lächeln zurück!

Silke Mayr, Restaurantfachfrau aus Oberösterreich

Wir haben ein kleines Frage-und-Antwort-Spiel mit Silke, Siegerin der Puls4 "Koch mit! Oliver" Sendungen, gemacht, mit Fragen, die junge Berufs- und Ausbildungssuchende besonders interessieren könnten.

  • Wie hast du diesen Lehrberuf entdeckt und hattest du vor Beginn der Lehre bereits Erfahrung bzw. konkretere Einblicke in diese Berufswelt?
    Da wir zu Hause auch einen Gastronomie-Betrieb haben, bin ich eigentlich in diesen Beruf „hinein geboren“. Nach meinem Hauptschulabschluss stellte sich die Frage, ob ich eine Lehre, oder eine weiterführende Schule wählen soll. Ich entschied mich für eine 3-jährige Landwirtschaftliche- Berufs-& Fachschule, bei welcher ich den Schwerpunkt „Ernährung-& Gesundheitsmanagement“ gewählt habe.
    Nachdem ich diese Schule mit Auszeichnung abgeschlossen habe, entschied ich mich noch für eine Lehre als Restaurantfachfrau. Bei dieser Lehre wurde mir ein Jahr angerechnet und weitere vier Berufsschulfächer.

  • Warum hast du dich für die Lehre als Restaurantfachfrau entschieden?
    Für diese Lehre habe ich mich entschieden, weil ich die aller größte Freude damit habe, andere Menschen glücklich zu machen/ sehen. Ich liebe es, wenn man jemanden anlächelt, und es kommt ein Lächeln zurück! Manchmal muss man vielleicht mit schwierigen Situationen umgehen können, oftmals auch mit Gästen, die es einen nicht so leicht machen.
    Aber genau DAS ist die Herausforderung, der ich mich täglich stellen WILL! Ich will auch diese Situationen gut meistern und diese Menschen glücklich unser Restaurant verlassen sehen. Vielleicht noch bestenfalls mit den Worten: „Bis bald!“ :-)

  • Worum geht’s in deinem Job als Restaurant-Fachfrau? Was macht dich zum Glücksbringer?
    Worum es in unserem Job geht? Hm ... Ich denke es geht in unserem Job in erster Linie darum, einen guten Weg zu finden und in den vier wichtigsten Punkten gut abzuschneiden: Preis/Leistung, Sauberkeit, Freundlichkeit & Atmosphäre.
    Allerdings finde ich persönlich die Freundlichkeit am Wichtigsten! Hat man einen netten Kellner, der alles gut repräsentieren kann, der auf alle Wünsche, Beschwerden & auch auf Lob eingehen kann, dann ist der Aufenthalt im Restaurant schon unter guten Sternen :-)
    Jeder hat ihn schon mal gehabt, den Kellner der unfreundlich ist, keine Antworten auf offene Fragen geben kann, kein Bitte oder Danke kennt. Wen stört so etwas nicht? Genau das ist unsere Mission: Wir müssen den Nachwuchs-Gastronomen zeigen, dass es viiiel mehr Spaß macht, wenn Glück zurück findet! Erst wenn man sich auf die Arbeit freut, hat man alles richtig gemacht!

  • Was ist das Coolste an deiner Arbeit? Was weniger?
    Viele junge Menschen lassen sich sehr schnell von den Arbeitszeiten abschrecken! Aber wie sagt man so schön? „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Allerdings ist die Gastronomie so ziemlich die einzige Ausbildung, die einem die Türen in die ganze Welt öffnet, egal ob nur für eine Saison oder auch länger! Man kann überall hin, wohin man nur will.
    Auch wenn es oft nicht als sehr einfach scheint, umso länger man in einem Betrieb ist, je mehr man schon für den Betrieb gegeben hat, umso mehr Freiraum hat man, umso mehr Verantwortung bekommt man, und um so mehr Spaß macht das Ganze!

  • Warum würdest du dich wieder für diese Lehre entscheiden?
    Auf alle Fälle würde ich wieder den Schritt in die Gastronomie wagen! Vor allem wegen der vielen Abwechslung! Ich bin ein Mensch, der sich nicht vorstellen kann, jeden Tag das Selbe zu machen. Deshalb liebe ich was ich mache!

  • Wohin geht die Reise? Was für nähere Ziele hast du dir gesteckt?
    Seit Juni 2014 bin ich mit meiner Ausbildung fertig. Die Entscheidung liegt jetzt zwischen Ausland oder einer Saison in den Bergen. Auf alle Fälle würde ich gerne alles davon machen, jedoch immer schön eins nach dem anderen! :-)
    Und wenn ich finde, dass ich genug gesehen habe, dann starte ich daheim im elterlichen Betrieb durch!